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Aufnahme und Platzvergabe

Die Platzvergabe erfolgt ausschließlich über das zentrale Vormerksystem Little Bird. Über folgenden Button gelangen Sie zu dem Elternportal.

Hofgemeinschaft

Die Hofgemeinschaft versteht sich als ein Verbund verschiedener Akteure. Dabei fühlen sich alle dieser Gemeinschaft zugehörig, achten und wertschätzen einander und stehen in einer wertvollen Beziehung zueinander. Über allem steht die Natur. Wir sehen uns als Gast in der Natur und handeln verantwortungsvoll.

Unsere Kinder

In unserer Naturkita auf dem Ruhbauernhof sind alle Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt herzlich willkommen. Die Altersmischung ermöglicht unseren Kindern sich in unterschiedlichen Rollen zu erleben und auszuprobieren. Sie wachsen von “Kleinen, Mittleren bis zu Großen” der Gruppe heran. Dies bietet breit angelegte soziale Erfahrungen. Füreinander sind sie Beschützende, Helfende und Vorbilder. Kinder aller Altersgruppen werden in der Naturkita aktiv an Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen, die ihren eigenen Alltag betreffen, beteiligt. Partizipation spielt eine wichtige Rolle in unserem pädagogischen Alltag. Wir haben Vertrauen in die Kompetenzen der Kinder, sind uns unserer eigenen Macht bewusst und dazu bereit, die diese mit den Kindern zu teilen. Dies begleiten wir verantwortungsvoll und ermöglichen den Kindern so Teilhabe auf Augenhöhe.

Unsere Familien

Als Familie der Kinder nehmen Sie eine wichtige Rolle in der Hofgemeinschaft ein. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die sich durch Vertrauen, Offenheit, Respekt und vor allem Zuversicht auszeichnet. Schauen wir gemeinsam mit Optimismus und Gelassenheit auf das Leben der Kinder, wirkt sich das positiv auf ihr Empfinden aus. So schaffen wir eine gute Grundlage, den uns anvertrauten Kindern eine möglichst positive Bildungsgeschichte zu ermöglichen. Wir wollen das Gefühl von Gemeinschaft innerhalb der Elternschaft stärken und unterstützen. Es birgt einen großen Schatz. Gemeinsame Erlebnisse schaffen das Gefühl von Zugehörigkeit und des Verbunden-Seins. Dies trägt einen erheblichen Teil zu einer positiven Atmosphäre bei.

Wir ziehen eine Kultur des „Miteinander-Redens“ der Kultur „des Übereinander-Redens“ vor! Dazu bieten wir Ihnen verschiedene Plattformen. Die gemeinsamen Gespräche können bei einem Spaziergang, an einem ungestörten Ort auf dem Hof, der Schutzhütte, in Ihrem zu Hause oder im Büro unseres Trägers KiBiDs stattfindet. Wir sind dankbar für Anregungen und Kritik. Sie schärfen den Blick und halten die Weiterentwicklung am Laufen. Außerdem eröffnen sie neue Perspektiven und treiben unsere Professionalisierung voran. Wir nehmen Sie als Sprachrohr ihrer Kinder ernst. Beim Aufnahmegespräch werden Sie ausführlich darüber informiert, an wen Sie sich bei Bedarf wenden können. Unser Konzept zum Feedbackmanagement leitet uns.

Desweiteren haben Sie die Möglichkeit sich zu Beginn des Kitajahres in den Elternbeirat wählen zu lassen. Dieser vertritt die gesamte Elternschaft und ist Bindeglied zwischen pädagogischen Fachkräften, Familien und Träger. Sie nehmen Anliegen und Vorschläge der Familien entgegen. In Kooperation mit dem Leitungsteam befassen sie sich mit der Lösungsfindung. Jeden zweiten Mittwoch eines geraden Monats treffen sich die Beiräte und das Leitungsteam um organisatorische, pädagogische oder sonstige Fragen zu klären.

Unser Pädagogisches Team

Gemeinsam mit dem Leitungsteam und den Personen im Praktikum bilden die Fachkräfte das pädagogische Team. Unser multiprofessionelles Team schöpft aus einem vielfältigen Erfahrungsschatz. Wir profitieren von unterschiedlichen fachlichen und persönlichen Kompetenzen. In der Zusammenarbeit steht das Wir-Gefühl im Mittelpunkt. Dies kennzeichnet sich durch gegenseitiges Vertrauen und einer wertschätzenden Kommunikation. Wir alle wollen persönliche Ressourcen und eigene Potentiale immer wieder aufs Neue entdecken, aufnehmen und ausbauen. Dabei sind wir motiviert, neugierig und authentisch. Wir fühlen uns für das Profil der Einrichtung verantwortlich und haben eine gemeinsame Vision, die uns leitet. Differenzierte Möglichkeiten des Beobachtens helfen uns bei unserer Arbeit in der Naturkita. Ein ressourcenorientierter Ansatz und das genaue Hinterfragen unseres Handelns als Erwachsener leiten uns dabei. Ein umfassenderes Bild des Kindes kann entstehen. Es gibt nicht nur die eine Wahrheit! Gesammelt werden diese Eindrücke in einem individuell angelegten Buch. Hier gilt, dass die Kinder mitbestimmen, welche Prozesse sie unbedingt festgehalten haben wollen.

Claudia Jöchle – Pädagogische Fachkraft und Leitung

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“

Rumi

Simone Smirani – Pädagogische Fachkraft und Stv. Leitung

„Verstehen kann man das Leben oft nur rückwärts, doch leben muss man es vorwärts“

Sören Kierkegaard

Hanna Abstreiter- Pädagogische Fachkraft

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“

Johann Wolfgang von Goethe

Katrin Vordisch – Pädagogische Fachkraft

„Kindheit ist Wegzehrung fürs ganze Leben“

Else Pannek

Juliane Hieber – Pädagogische Fachkraft

„Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn. Ich freue mich vor allem, dass ich bin“

Mascha Kaléko

Nicole Linder – Pädagogische Fachkraft

„Komm lass uns wieder durch unsere Kinderaugen sehen, damit unsere Welt wieder voller Wunder ist“

Der kleine Yogi

Chiara Caputo – Pädagogische Fachkraft (Elternzeit)

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“

Afrikanisches Sprichwort

Lea Hasart – Pädagogische Fachkraft (Elternzeit)

„Und am Ende des Tages sollen deine Füße dreckig, deine Haare zersaust und deine Augen leuchtend sein“

Astrid Lindgren

Patricia Schneider – Pädagogische Fachkraft (Elternzeit)

„Kinder tragen alles in sich was sie brauchen. Wir müssen sie einfach SEIN lassen wie sie sind“

Praktikant*innen

Und es bleibt noch Platz für ganz viel frischen Wind. Bewirb dich gerne für ein Praktikum

Unser Träger KiBiDs gGmbH

Die Naturkita auf dem Ruhbauernhof wird von der KiBiDs (KinderBetreuung im Dreisamtal) gGmbH getragen. Die KiBiDs gGmbH ist eine gemeinnützige, nicht konfessionell ausgerichtete GmbH, die im Jahr 2017 gegründet wurde und ab diesem Zeitpunkt den Betrieb der beiden Kinderstuben für Kinder unter drei Jahren übernommen hat. Inzwischen ist die KiBiDs nicht nur Träger der Kinderstube Dreisamtal, sondern auch der Kernzeit Stegen / Eschbach sowie dem Waldkindergarten in Stegen (ab 2021). In all diesen Einrichtungen werden Kinder mit den Erziehungszielen Entwicklung von Gemeinschaft, Eigeninitiative und Selbstbewusstsein sowie der Stärkung der Fähigkeiten zum kreativen und verantwortungsvollen Spielen und Handeln betreut.

Unsere Familie Maier und Mitarbeitende auf dem Hof

Der Bauwagen der Naturkita befindet sich auf dem Ruhbauernhof in Kirchzarten. Dort leben und arbeiten Landwirt Matthias und seine Frau Maggy mit Monja, Annalena und Daniel mit Lisa und die Großeltern Berta und Alfred.

Familie Maier versorgt alle auf dem Hof lebenden Tiere. Sie vermieten ihre Ferienwohnungen auf dem Hof, bieten Lamatouren an, produzieren selbstgemachtes Eis und vieles mehr. Dabei werden sie von einigen helfenden Händen unterstützt. Gerne können Sie auf der Homepage des Bauernhofes weiter schmökern oder beim Selbstbedienungshäusle Leckereien vom Ruhbauernhof einkaufen.

Zudem befindet sich ein kleines gemütliches Café auf dem Ruhbauernhof. In Lilli’s Café laden Lisa und ihr Team zu bestem Kaffee, Eis und leckerem Kuchen nach Omas Rezept ein. Auf der Homepage finden Sie die Öffnungszeiten des Cafés und weitere schöne Eindrücke.

Unsere Tiere

Das Leben auf dem Ruhbauernhof wird nicht nur von Menschen gefüllt, sondern auch von vielen verschiedenen Tieren. Heute gehören 80 Milchkühe, inklusive Nachzucht sogar 140 Tiere, zum Biobetrieb. Zugleich wohnen dort Pferde, Esel, Hasen, Katzen, Hühner, Hunde, Ziege, Schafe, Lamas, Alpakas, Laufenten und Schildkröten. Alle Tiere sind im Besitz der Familie Maier. Wir genießen die übertragene Verantwortung, für das Wohlergehen der Tiere zu sorgen. Als Erwachsene leben wir den achtsamen und respektvollen Umgang mit den Tieren und der Natur den Kindern vor. Die Bedürfnisse und Rechte der Tiere leiten uns hierbei.

Wie sind wir zu erreichen?

Uns ist eine wohltuende und überschaubare Umgebung für unsere Kinder und Erwachsenen ein hohes Anliegen. Unnötige Reize oder gar Reizüberflutung wollen wir möglichst vermeiden. So können sich unsere Kinder ungestört in ihr Spiel fallen lassen und den Hof und seine Umgebung erkunden. Für uns Erwachsene ist es das Fundament, um uns mit ganzer Kraft auf die Beziehungsgestaltung zu Ihrem Kind zu konzentrieren. Aus diesem Grund haben wir feste Telefonzeiten, zu denen Sie uns gerne kontaktieren können.

Telefonisch: 0162 584 76 28 (montags und mittwochs von 14:30Uhr bis 16:00Uhr)

E-Mail-Adresse: leitung@naturkita-ruhbauernhof.de

Organisation

  • Wer? 30 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt
  • Wo? Naturkita auf dem Ruhbauernhof in Dietenbach 9, 79199 Kirchzarten
  • Wann? Montag bis Freitag 07:30 Uhr bis 13:30 Uhr
  • Verpflegung? Jedes Kind bringt sein Frühstück und sein Mittagsvesper selbst mit.

Ein Tag in unserer Naturkita auf dem Ruhbauernhof:

07:30 – 08:30 Uhr

Ankommen auf dem Kitagelände

Die Kinder kommen in Ruhe an. Es können wichtige Informationen zwischen pädagogischen Fachkräften und den Familien ausgetauscht werden. Zwei Kinder sammeln Eier auf dem Hühnergelände ein, zählen sie und bringen die Eier zu Oma Bert.

08:30 Uhr

Ein Lied läutet das gemeinsame Aufräumen und Händewaschen ein

09:00 – 09:15 Uhr

Morgenkreis

Mit einem Lied begrüßen wir Seite an Seite den Morgen, nehmen wahr wer heute in der Bauernhofkita ist und besprechen den Tag.

09:15 – 09:30 Uhr

Gemeinsames Frühstück

Die Kinder bringen von zu Hause ein kleines, gesundes Vesper mit.

09:30 – 11:45 Uhr

Wald – Wiese – Hof

Wir versorgen die Tiere.

Wir kümmern uns um die Gartenarbeit / Ernte.

Wir pflegen den Hof (Fegen; Reparieren).

Wir unternehmen Ausflüge in die nähere Umgebung.

Wir feiern Feste im Jahreskreis (Geburtstage, Weihnachten…).

Wir genießen das freie Spiel und vielfältige Projekte.

Wir kooperieren mit unseren Partnern (Frühförderstellen, Grundschule, Tierarzt, Krippen der KiBiDs…).

11:45 Uhr

Ein Lied läutet das gemeinsame Aufräumen und Händewaschen ein

12:00 – 12:30 Uhr

Mittagskreis

Ausgangspunkt bei der Gestaltung des Mittagskreises ist die Spielidee. Das bedeutet wir greifen diese von den Kindern auf und erweitern sie durch neue Impulse. So können sie ihre Erfahrungswelt erweitern.

12:30 – 13:00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

Die Kinder bringen von zu Hause ein kleines, gesundes Vesper mit.

12:30 Uhr

Erste Abholzeit

Es können wichtige Informationen zwischen pädagogischen Fachkräften und den Familien ausgetauscht werden.

13:00 – 13:15 Uhr

Ruhen

Bei einer Geschichte kommen die Kinder zur Ruhe. Sie haben die Möglichkeit sich gegenseitig zu massieren oder einem ruhigen Spiel nachzugehen.

13:15 – 13:30 Uhr

Zweite Abholzeit

Es können wichtige Informationen zwischen pädagogischen Fachkräften und den Familien ausgetauscht werden.

An folgenden Tagen hat die Bauernhofkita 2026 geschlossen:

Weihnachtsferien 2025/2026:Mo, 22.12.2025 – Di, 06.01.2026
(Letzter Betreuungstag 2025 ist Freitag, der 19. Dezember,
erster Betreuungstag 2026 ist Mittwoch, der 07. Januar)
Fastnacht: Mo, 16.02.2026 (Rosenmontag)
BrückentagFr, 15.05.2026
Pfingsten:Mo, 01.06.2026 – Fr, 05.06.2026
BetriebsausflugMi, 24.06.2026
Zwei Pädagogische Tage:Di, 17.02.2026 und Di, 07.04.2026
Sommerferien:Mo, 17.08.2026 – Fr, 04.09.2026
Planungstag:Mo, 07.09.2026
Weihnachtsferien 2026/2027:Mi, 23.12.2026 – Mi, 06.01.2027
Letzter Betreuungstag 2026 ist der 22. Dezember (Di),
erster Betreuungstag 2027 ist der 07. Januar (Do)

Sowie an den gesetzlichen Feiertagen

Wie gestalten wir das Zusammenleben auf dem Hof mit seinen Menschen und Tieren

Unsere Preise

Kindergartenjahr 2025/2026
Verlängerte Öffnungszeit

(6 Std. Betreuung an
5 Tage pro Woche)
1-Kind-Familie253,00€
2-Kind-Familie196,00€
3-Kind-Familie131,00€
4-Kind-Familie und mehr46,00€
Eine einmalige Gebühr von 40€ ist bei Anmeldung zu bezahlen.

Gerne können Sie eine Übernahme oder Teilübernahme des Elternbeitrages über das Landratsamt Breisgau- Hochschwarzwald beantragen:

Projektentstehung

Warum müssen wir eigentlich wieder zurück in die Kita?“

Nach einem eindrücklichen Tag auf dem Ruhbauernhof fragte ein Junge auf dem Heimweg aus tiefster Seele genau diese Frage. Wir konnten ihm die Frage nicht beantworten, zu gerne wären auch wir länger auf dem Hof geblieben und hätten diese besondere Atmosphäre gemeinsam mit den Kindern weiter genießen wollen. Die Frage erweckte in uns, ebenso wie bei dem Jungen, eine tiefe Sehnsucht.

Im Rahmen eines Schulkindprojekts besuchten wir, Lea Hasart und Simone Smirani, des Öfteren Familie Maier auf ihrem Hof. Die Erlebnisse und Erinnerungen waren jeweils so nachhaltig und eindrücklich, dass schnell klar war, der Besuch auf dem Ruhbauernhof muss ein fester Bestandteil des Projekts sein. Es war wunderbar zu sehen, welche Wirkung die Atmosphäre auf dem Hof mit seinen Menschen, Tieren umgeben von Wiesen auf die Kinder hatte. Der Kontakt zu den Tieren trug sichtlich zur Ruhe und Entspannung bei. Verhielten sich die Kinder angemessen den Tieren gegenüber, stellten sich rasch Erfolgserlebnisse ein. Schüchterne und zurückhaltende Kinder zeigten sich selbstbewusster. Tiere sind unabhängig von gesellschaftlichen Normen und Wertvorstellungen, sie reagieren vorurteilsfrei und ohne Bewertung. So geben sie den Kindern das Gefühl angenommen zu sein. Die Weite der Wiesen gab ihnen das Gefühl von Freiheit und luden zum Rennen und Turnen ein. Das Herabspringen von den Heubergen war nicht nur in Sachen Bewegung sehr beliebt, nein es war auch der angenehme Duft des Heus. Wir erinnern uns noch an eine Situation in der Scheune: Ein Junge saß andächtig am Tisch und verspeiste mit baumelnden Füßen sein Vesper. Er beobachtete das Geschehen in der Scheune. Plötzlich seufzt er erleichtert und sagt: „Ach eigentlich brauchen wir nicht mehr- die Tiere zum Kuscheln, an dem Tisch könnten wir Mittagessen, im Heu das könnte unsere Turnhalle sein und die Ruhezeit könnten wir auch hier verbringen, da legen wir uns einfach ins Heu zum Ausruhen.“

Matthias und Margarethe Maier hinterließen jedes Mal einen bleibenden Eindruck. Das rührt vermutlich daher, dass die beiden für die Kinder greifbar sind, sie packen ihr Leben aktiv mit Herz und Verstand an und sind begeistert von dem, was sie tun. Dieses Verhalten bleibt bei den Kindern haften. Das Wohlbefinden der großen und kleinen Menschen steht in einem direkten Zusammenhang mit der Schönheit und Vielfalt der Natur. Das war deutlich an dem Verhalten der Kinder zu erkennen.

Diese Gedanken trieben uns und Familie Maier um. Und wie es so ist, wenn Menschen zusammen kommen die für etwas brennen – es entstehen neue Visionen. Als dann noch die Frage des Jungen auf dem Weg zurück in die Kita kam: „Warum müssen wir eigentlich wieder zurück in die Kita?“, stand fest: Wir packen das Projekt mit der Hofgemeinschaft an. Unser gemeinsamer Leitsatz war von nun an „Kinder haben das Recht auf starke Wurzeln! Wie schaffen wir die optimalen Bedingungen dafür? So war die Idee der Naturkita auf dem Ruhbauernhof mit einem kräftigen Handschlag besiegelt worden.

Unsere Vision

Kinder, die im Verbund unserer Hofgemeinschaft aufwachsen, haben die Möglichkeit standhafte Wurzeln auszubilden. Diese werden sie für das spätere Leben brauchen, um sich in der komplexen Welt zurecht zu finden.

Wer wirklich leben will, muss dem Leben ausgesetzt sein”

Die Seele der Kinder wird berührt, das heißt sie erleben:

  • Das Leben aus erster Hand.
  • Authentische Erwachsene, die ihr Leben aktiv mit Herz und Verstand gestalten. Aktivitäten und Ziele, die in einem direkten Zusammenhang mit dem Leben auf dem Hof stehen, nichts ist künstlich herbeigeführt.
  • Freiheit von Kopf bis Fuß.
  • Sich als kompetent und in der Gemeinschaft gebraucht zu fühlen. So können sie sinnstiftenden Tätigkeiten nachgehen.
  • Ihre Wirklichkeit im Hier und Jetzt.
  • Wahrhaftige Abenteuer.
  • Erwachsene, die Sicherheit und Ruhe ausstrahlen.
  • Den Bauernhof als Sinnbild für den echten Kreislauf des Lebens.

Manövrierfähig sein und Verantwortung übernehmen”

  • Fundamentale Grundkompetenzen können nicht vermittelt werden, sie müssen erfahren werden. Dieser Schatz ist von Kindern selbst im alltäglichen Miteinander zu heben.
  • Kinder wollen, dass man ihnen etwas zutraut.
  • Zeit für Muse, um das Geschehen ausgiebig betrachten und auf sich wirken lassen zu können.
  • Teilhabe, Hoffnung und Visionen.
  • Nicht weil das Kind besondere Leistung vollbracht hat, sondern weil es sich in seiner eigenen Lust am Tätig- und Lebendig-Sein erfährt.
  • Kinder brauchen Erlebnisse, die sie berühren, wo sie sich spüren können. Denen sie sich hingeben und die eigenen Fähigkeiten ausloten bzw. erweitern können.
  • Erfahrungen aus erster Hand; Vorbilder, die von ihrem Tun überzeugt und begeistert sind, nur dann bleibt das Verhalten bei Kindern haften.
  • Eine Hofgemeinschaft, die dem Kind ermöglicht sich bei den täglich anfallenden Arbeiten ernsthaft einbringen zu können.
  • Eine Umgebung, in der es seine Belange vielschichtig und eigenständig bearbeiten und verarbeiten kann.
  • Es muss sein Verhalten der Natur anpassen nicht umgekehrt. Demut.
  • Bewegung! Wer sich bewegt, fühlt sich und bleibt im Geist und Verstand beweglich. Erst ein Kind was bei sich sein kann, ist auch bereit bei den Anderen zu sein und Verantwortung zu übernehmen.
  • Abgrenzen können gegenüber dem Überfluss.

Mit sich, der Gemeinschaft und der unmittelbaren Lebenswelt verbunden fühlen”

  • Erwachsene, die Verantwortung für sich, andere und ihr Handeln übernehmen.
  • Gefühl-Mitgefühl-Verbunden sein.
  • Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit. Jeder hat die Möglichkeit sich mit seinen Interessen einbringen.
  • Wer tief und eindrücklich empfinden durfte, besitzt eine Grundlage sich in seine Mitmenschen und Lebewesen hineinversetzen zu können.
  • Platz für Abenteuer – „Ort des Verbunden-Seins“.
  • Mitgefühl gegenüber Lebewesen macht glücklich und bereichert das eigene Leben.
  • Mit was man sich verbunden fühlt, gegenüber dem entwickelt man Empathie. So übernimmt das Kind Verantwortung für den Erhalt und die Wiederherstellung einer Lebenswelt, die alle Lebensformen Überleben und Weiterentwicklung ermöglicht.
  • Sich in der Gemeinschaft als stark erleben, gegenseitig auffangen, gemeinsam Ziele entwickeln und umsetzen.
  • Für das Wohlergehen der Tiere sorgen. Nicht weil man muss, sondern aus einem emotionalen Bedürfnis heraus.
  • Das Kind befähigen, das Leben so zu gestalten, dass es Vielfalt, unterschiedliche Lebensformen, Kulturen als selbstverständlich anerkennt.
  • In die Gemeinschaft eingebettet sein, anpacken können und wertgeschätzt werden.
  • Täglich gemeinsam Essen zubereiten; anbauen-pflegen-ernten; Tiere versorgen, die Umgebung erkunden; sich in das Gemeindeleben einbringen; Feste gemeinsam gestalten; anfallende Arbeiten auf dem Hof gemeinsam erledigen etc.
  • Wir fühlen uns Kirchzarten zugehörig und wollen für das Gemeinwohl Verantwortung übernehmen (Feste, Familie, innovative Gedanken etc.)

Sich Ziele setzen und diese mit Kraft und Mut verfolgen”

  • Tatkräftige, anstrengungsbereite Erwachsene, die das Leben anpacken.
  • Marke “selbst reparieren anstatt ständig neu kaufen!”
  • Widerstandsfähigkeit entwickeln, z.B. Wind und Wetter ausgesetzt sein.
  • Anstrengungsbereitschaft entwickeln. Nach angestrengtem Arbeiten tritt Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden ein.
  • Abenteuer machen stark und handlungsfähig. Keine Ohnmacht, sondern Zuversicht. Wissen, dass man auch schwierige Zeiten meistern kann.
  • Aktivitäten in der “Kribbelzone” ermöglichen. Geradeso unter ihrer Angstschwelle – Aufbau neuer Kompetenzen.
  • Raus aus der Komfortzone.
  • Tage und Wochen an Lösungen arbeiten dürfen. Es muss nicht immer alles sofort fertig und verfügbar sein! Morgen ist auch noch ein Tag. Gemeinsam schaffen wir das. Aktivitäten und Ziele, die in einem direkten Zusammenhang mit dem Leben auf dem Hof stehen, nichts ist künstlich herbeigeführt.

Kreativität besitzen”

  • Die Anreize der Natur kitzeln sozusagen den kreativen Instinkt, der in all unseren Kindern schlummert.
  • Wir ermöglichen den Kindern das Rad täglich neu zu erfinden!
  • Kinder wollen ihrer eigenen Entwicklung Segel setzen.
  • Unfertiges, echtes Material fordert heraus.
  • Das echte Leben erwartet echte Lösungen. Diese gestalten sich immer wieder neu.
  • Viel Platz für eigene Ideen, spannende Nischen auf dem Hof, im Wald und Umgebung, keine fertige Welt.
  • Zeit für Langeweile.
  • Zeit für Muse.
  • Freiheit, Raum und Zeit zum echten Nachsinnen. Nicht die Antwort ist das Ziel, sondern der Prozess.
  • Eröffnung neuer Lebenswelten bei Ausflügen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie nun die Kurzfassung oder die gesamte Fassung unserer Konzeption lesen.